Die Welt ist schon kompliziert genug

Mein zehntes Buch ist erschienen und es ist eines, über das ich mich besonders freue. Seit Februar 2014 entwerfe ich für DIE ZEIT Infografiken zum aktuellen Politikgeschehen, die nicht nur wahr, sondern super wahr sind. Sie sinCover Torted so wahr, dass ich immer wieder Mails und Anrufe von Menschen bekomme, die meine Datengrundlage wissen wollen.

Dabei handelt es sich natürlich um ausgedachte Zahlen und gefühlte Statistiken, aber die Vergangenheit zeigt ja, dass Bild3politische Bücher mit ebendiesen hier in Deutschland außerordentlich gut ankommen.

Und meine Wahrheiten sind nicht einmal unbequem! Sie sind sehr komfortabel, rückenfreundlich und magensäurereduzierend.

Ich verlose hier drei Exemplare „Torten der Wahrheit: Die Welt ist kompliziert genug!“ unter allen, die mir bis Montag, dBild2en 22. August 2016, in den Kommentaren ihre allerbequemste Wahrheit verraten.

Update:

Danke für eure lustigen Wahrheiten, ich habe den Zufallsgenerator befragt und der hat Mareike, drikkes und DaniBärlin als Gewinner*innen auserkoren.

Bild1

 

 

22 Gedanken zu „Die Welt ist schon kompliziert genug

  1. @bitsunited

    Mein Kalorienverbrauch pro Tag:

    30% Grundverbrauch
    10% Mit dem Fahrrad zur Arbeit
    20% Eine Stunde Fitnessstudio
    40% Nachts im Bett hin und her wälzen

    1. Sarah

      Meine „bequeme“ Wahrheit, bei der Beantwortung der Aufgabe:
      Kreativer Anspruch: 100%
      Wille zu gewinnen: 100%
      Anzahl der Ideen: 1

      Tatsächliche Kreativität der Idee: 0%
      Tatsächlicher Gewinn: ???

  2. Lucas

    Hallo Katja,
    ich würde mich riesig freuen, an der Verlosung teilzunehmen.
    Deshalb hier ein best of „Allerunbequemsten Wahrheiten“:

    1) Ich kaue auch mit fast 30 immer noch Fingernägel.
    2) Ich trage relativ oft Socken in meinen Badeschuhen
    3) Ich kann Briefumschläge nur selten wegwerfen, kommt ein Brief, stappelt sich die Angelegenheit inklusive der Briefumschläge. Das Anstapeln der Post ist ebenfalls so eine „bequeme“ Sache.
    4) Unbequem ist wahrsten Sinne des Wortes, wurden wohl auch alle letztlich gekauften Matrazen.
    5) Ich neige oft zum Unterbrechen anderer.
    6) Ich schmiere mir Feuchtigkeitscreme auch mal ins Gesicht.
    7) Meine Sonnebrillengläser wurden seit längerer Zeit nicht ausgetauscht. Sie sind verkratzt und ich habe diesen Blick akzeptiert.
    8) Ich sage relativ häufig „Mh“.
    9) Ich habe manchmal das Gefühl fetthaltiges Essen zu „benötigen“.
    10) Ich laufe relativ langsam, sei es beim Schlendern durch die Stadt, oder beim Spazierengehen.
    11) Ich akzeptiere die Staubansammlung innerhalb des Hängeleuchtschirms.

    So, nun hoff ich, Du kannst aus dem ein oder anderen etwas herausziehen und wünsche Dir schon vorab, maximalen Rückenwind für ein neues Vorhaben.

    Viele liebe Grüße
    Lucas

  3. drikkes

    Ich stehe mit dieser Meinung im Internet zwar ziemlich alleine da, aber es ist nichtsdestotrotz die Wahrheit: Ich mag Hosen und trage sie gerne. Immer Taschen am Leib mit mir herumzutragen, finde ich nämlich ungeheuer praktisch. Und kommt mir jetzt nicht mit Hipbags oder Shirts mit Brusttaschen.

  4. Holger Hansen

    Meine Lieblingswahrheiten sind die eigentlich üblich albernen, als da wären:
    „Alle sind schuldig.“ (Caligula bei Albert Camus)
    „42“ (Deep Thought)
    „Ich weiß, das ich nichts weiß, was mich aber nicht daran hindert loszuplappern wie ein Wasserfall…. Plato, spitz den Griffel, es geht weiter.“ (Sokrates)
    Donald ist der glücklose, oppprtunistische, verhärmte und arme Neffe von Dagobert Trump.
    J. P. Sartre war vielleicht intelligent, aber trotzdem ein Vollpfostentum.

  5. Mario

    Bücher von Katja Berlin, die ich besitze: 0
    Bücher von Katja Berlin, die ich dringend benötige: 10
    Buch, mit dem ich meine ungehemmte Kauflust starten sollte: „Torten der Wahrheit: Die Welt ist kompliziert genug!“

  6. Sina

    Ganz verrückt, aber wahr: ich leihe immer noch Filme in der Videothek aus! So, nun ist es raus…

  7. Jan Schulz

    Neuen Internetanbieter auswählen: Nach 3h Testberichte schauen, Störungsmeldungen durchforsten und Tarifdetails lesen: ob der potentiell vermiedene Frust durch lahme Leitungen oder Ausfälle jemand den aktuellen Frust ob der schlechten Informationslage wieder aufwiegt?

  8. Charlotte

    Dinge, die ich dringend am Wochenende erledigen will: 10
    Dinge, die ich am Wochenende erledigt habe: 0
    Dinge, die ich am Wochenende in Gedanken erledigt habe: 22

  9. Gitte

    Die aller-, allerbequemste Wahrheit? Okay, ich gestehe: Solange noch Licht durch meine Fenster kommt, muss ich sie nicht putzen. Sie erfüllen doch noch voll ihren Zweck…!

  10. Sonja

    17% Probleme, die ich am besten nüchtern löse
    33% Probleme, die ich am besten nach einem Glas Wein löse
    60% Bropleme die eintlich kargeine brooleme sinnn

  11. Wiegard

    Meine allerbequemste Wahrheit?

    Wenn man sich noch vital und rebellisch fühlt wie mit 28, in Wahrheit sich langsam zu 50 bequemen muss – und plötzlich im Lebensspiel die Sicherheit No. 49 nach Levelaufstieg freigeschaltet wird: Wer lange genug am Ufer des Flusses sitzt und wachsam beobachtet – eines Tages treibt deines Feindes Leiche vorüber.
    So entspannend es ist, jüngerer Jedi.

  12. Tilo

    Bequemste Wahrheit heute:

    BBC Radio 4 hat gerade eine neue Dramaserie mit dem Titel „Reading Europe“: ich nehme an, es ist ein Abschiedsgruß.

  13. Benjamin

    Hallo Katja,

    meine allerbequemste Wahrheit ist wohl derzeit, dass man sich auf sympathische Kolleginnen und Kollegen im Arbeitsteam verlassen kann.
    Das machst alles viel einfacher, aber auch manche eigene Lebensentscheidung viel schwerer.

    Liebe Grüße nach Berlin und schönes Wochenende Dir!
    Benjamin

  14. Björn

    Menschen, die am 1. Mai in Berlin sind:
    Touristen: 97%
    Gewaltbereite Jugendliche: 2%
    Berliner: 1%

  15. Mareike

    Unbequem:

    Wer in der Flüchtlingsdebatte als Experte befragt wird

    Politiker im Wahlkampf 70%
    Besorgte Bürger 22%
    Sozialarbeiter vor Ort 6%
    Flüchtlinge 2%

    Gefühlte Wahrheit:

    Dieser eine deutsche Film mit… wie heißt der noch?

    Till Schweiger 50%
    Daniel Brühl 50%

    Viele liebe Grüße!

  16. Fabian

    Wie ich die Zeit in Meetings verbringe:

    – 10% nachdenken, was ich sagen könnte
    – 5% etwas sagen
    – 10% wundern, was die anderen über mein Gesagtes denken
    – 35% Facebook checken
    – 20% hoffen, dass alle vergessen haben was ich eigentlich erledigen sollte
    – 20%hoffen, dass niemand fragt ob ich etwas machen könnte
    -> realisieren, dass ich heute ebenso gut Home Office hätte machen können

  17. DaniBärlin

    Sage ich nein, dann meine ich auch nein zu meinem Kater!
    Katze, nein du bekommst nichts mehr zu fressen.
    10 Sekunden später: ich sagte Nein!
    Weitere 10 Sekunden: neiiiin sagte ich Herr Maus.
    5 Sekunden später: ich bleibe standhaft. Pech gehabt.
    1 Sekunde später: brauchst gar nicht sooooo zu gucken. NEIN.
    5 Sekunden später: okay, okay, hier du Nervensäge.

  18. Saa

    1. Profan: Verkehrsregeln gelten für mich als Kopffreiheit. Nicht nachdenken und einfach mal erst bei grün gehen/fahren. Ich weiss, völlig untypisch.
    2. Praktisch: Als Berlinerin Touris nicht nur hassen, sondern
    a) sie nicht direkt anschauen. Schon gehen sie bei Kollisionskurs aus dem Weg,
    b) sie sachte zur Seite schieben, wenn sie im Weg sind und
    c) wenn man mal wieder in ein Bild läuft/fährt, übermässig grinsen und winken und dabei wissen, dass die Bilder eh im Datenwald nicht beachtet werden.
    Funktioniert erstaunlich gut und macht Laune!

  19. volker meyer

    Die Welt ist nicht kompliziert, dieser Eindruck entsteht weil etwa 66 bis 72% ihrer Bewohner kompliziert sind oder von 28 bis 34% nicht verstanden werden.

Kommentare sind geschlossen.